Schnelles Internet bis 2018 ??

Die Idsteiner Zeitung macht in ihrem Bericht vom 02.06.2016 Hoffnung auf schnelles Internet in Kröftel bis spätestens 2018.
 
 
Einmal quer durch die Stadt
DSL Bauarbeiten in Idstein beginnen Mitte Juni / Hoffen auf Kopflöcher
 
Von Ingrid Nicolai
 
IDSTEIN. Für Bauamtsleiter Axel Wilz wird das kein ruhiger Sommer. Der DSL-Ausbau geht los. Mitte Juni bis Mitte August werden Leitungen einmal quer durch die Stadt gelegt. Von der Wiesbadener Straße geht es über die Rodergasse, Himmelsgasse, Weiherwiese und weiter zum Gänsberg. Das heißt nicht, dass die Straßen komplett aufgerissen werden , erklärt Wilz. Mittels sogenannter Kopflöcher gelangen die Bauarbeiter zunächst ins Erdreich, schaffen mit Hilfe von Hochdruck Platz für ein Leerrohr, in das dann die Kabel gelegt werden. So kommen auf 100 Meter vielleicht zwei Kopflöcher. Bauarbeiten im Sommer Die Baumaßnahme sorgt bei der Stadt für ein lachendes und ein weinendes Auge. Auch wenn sich alle Beteiligten auf ein DSL-Tempo von 100 Megabit pro Sekunde freuen die sollen laut Telekom Ende des Jahres dem Verbraucher zur Verfügung stehen so sind die Bauarbeiten im veranstaltungsreichen Sommer und mitten in der Stadt eine große Herausforderung.
 
 
Auch in Taunusstein sind Bautrupps unterwegs. Bis Oktober
sollen sie in allen zehn Stadtteilen im Auftrag der Telekom
 tätig gewesen sein. Unser Bild entstand im Mai in Hahn.
Archivfoto: Mathias Gubo
 
Nach der Kernstadt soll es in Wörsdorf, Nieder- und Oberauroff, Kröftel und in anderen Ortsteilen weitergehen. Für die wenigen verbleibenden Gebiete, die durch diese Maßnahme nicht erschlossen werden, laufen auf Kreisebene Anträge, sodass bis Ende 2018 ganz Idstein mit hohem DSLTempo versorgt sein könnte. Die Bauarbeiten belasten nicht die Idsteiner Haushaltskasse, werden aber personell von Seiten der Stadt begleitet werden. Wir bitten schon jetzt alle Bürger um Verständnis , sagt Bürgermeister Christan Herfurth. Sowie die Leitungspläne von der ausführenden Firma freigegeben worden sind, wird auf der Homepage der Stadt Idstein zeitnah über Details beziehungsweise zu erwartende Behinderungen informiert. Taunusstein, Niedernhausen und Idstein hatten, wie berichtet, in einem gemeinsamen Projekt die Frage geprüft, inwieweit die Gründung einer eigenen Gesellschaft und der Aufbau eines eigenen Breitbandnetzes die nachhaltige Versorgung der Kommunen mit Hochleistungsbreitband garantieren kann. Hintergrund: Bis dato war kein Anbieter bereit, dies auf eigene Kosten zu gewährleisten. Im Zuge des sogenannten Marktbekundungsverfahrens erklärte sich die Telekom dann doch noch bereit, den Ausbau in Taunusstein, Niedernhausen sowie von weiten Teilen Idsteins vorzunehmen. So entstehen für die Kommune und die Steuerzahler keine Kosten.