800 JAHRE
Helferinnen und Helfer gesucht – Gemeinsam die 800-Jahr-Feier möglich machen!
Unsere große 800-Jahr-Feier in Kröftel rückt immer näher und die Vorfreude steigt!
Damit dieses besondere Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis für unser Dorf und unsere Gäste wird, sind wir auf die Unterstützung vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer angewiesen.
Ob beim Auf- und Abbau, hinter den Theken, an den verschiedenen Verkaufs- und Informationsständen, als Platzengel auf dem Festgelände oder bei vielen weiteren Aufgaben – jede helfende Hand zählt!
Gerade unsere Platzengel leisten einen wichtigen Beitrag. Sie sorgen dafür, dass das Festgelände sauber, ordentlich und für alle Besucherinnen und Besucher jederzeit einladend bleibt. Ohne euch geht es nicht!
Eine Veranstaltung dieser Größe lässt sich nur mit dem Engagement vieler Ehrenamtlicher realisieren. Deshalb gilt: Ohne genügend Helferinnen und Helfer kann unsere 800-Jahr-Feier nicht wie geplant stattfinden. Schon wenige Stunden eurer Zeit helfen uns enorm. Gemeinsam schaffen wir ein Fest, auf das Kröftel noch viele Jahre mit Stolz zurückblicken kann.
Jetzt als Helferin oder Helfer anmelden Über unseren Online-Dienstplan könnt ihr euch ganz einfach für die gewünschten Schichten eintragen:
👉 https://www.voluntira.com/event/uzxW7sQ01dcDYs3
Wir freuen uns über jede Unterstützung und bedanken uns schon heute herzlich für euren Einsatz!
Euer Orga-Team der 800-Jahr-Feier Kröftel
VERGANGENHEIT BEWAHREN - ZUKUNFT FEIERN!
Im Herzen des Taunus – genau bei 50°13'32'' N / 8°22'49'' E – liegt Kröftel, ein Dorf mit Geschichte, Charakter und ganz viel Gemeinschaftsgefühl
2026 feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum: 800 Jahre urkundliche Erwähnung Kröftels. Unter dem Motto „Octingenti Anni – MCCXXVI“ (800 Jahre – 1226) blicken wir mit Stolz zurück und voller Freude nach vorn.
Unser Mittelpunkt ist der Dorfbrunnen – Symbol für Begegnung, Zusammenhalt und Heimat. Genau dieses Gefühl wollen wir mit euch teilen, wenn wir im August 2026 unser großes Jubiläumsfest feiern.
UNTERSTÜTZE UNSER JUBILÄUM
Zur Vorbereitung und Finanzierung der Feierlichkeiten haben wir einen Jubiläumsshop eingerichtet.
Dort findest du eine Auswahl an Fanartikeln – von praktisch bis originell. Mit jedem Kauf trägst du nicht nur ein Stück Kröfteler Geschichte, sondern unterstützt direkt die Vorfinanzierung des Jubiläums. Überschüsse kommen nach dem Fest unseren örtlichen Vereinen und Projekten zugute.
Jeder Einkauf ist doppelt sinnvoll – für dich und für Kröftel!
800 JAHRE DAS FEIERN WIR GEMEINSAM
WIR SUCHEN AUSSTELLUNGSSTÜCKE
800 Jahre Kröftel – Wir brauchen eure Unterstützung! Vom 21.–23. August 2026 feiern wir unser großes Dorfjubiläum.
Am 22. & 23. August planen wir im DGH eine historische Ausstellung mit Fotos, Geschichten und alten Gegenständen aus Kröftel.
🔎 Gesucht werden:
- Alte Handwerksgeräte
- Haushalts- & Alltagsgegenstände von früher
- Fotos oder Dinge, die das frühere Dorfleben zeigen
- Gerne auch Stücke mit Gebrauchsspuren
Lasst uns gemeinsam Geschichte lebendig machen – für unser Dorf und die nächsten 800 Jahre!
Georg Striedter |📍 Am Erbsengarten 2 | 📞 0151-52737396 | ✉️ ortsbeirat@kroeftel.de
WIR SUCHEN EURE GESCHICHTEN!
Vom 21. bis 23. August 2026 feiern wir 800 Jahre Kröftel – und eure Erinnerungen sollen Teil davon sein! Wir erstellen eine Foto- und Anekdotensammlung:
- 📸 Alte & neue Fotos
- 📝 Geschichten, Anekdoten, Erinnerungen
- 💬 Erlebnisse aus früheren Zeiten oder der Gegenwart
Macht mit!
🍻 Geschichtsstammtisch im Spritzenhaus, jeweils 18–20 Uhr: 🗓 05.03.26
Gemeinsam machen wir Geschichte lebendig!
MONATLICHER COUNTDOWN
800 Jahre Geschichte – und jetzt schreiben wir das nächste Kapitel
Vor einem Jahr haben wir euch mit auf eine Reise durch die Geschichte Kröftels genommen. Monat für Monat haben wir gemeinsam in acht Jahrhunderte Dorfgeschichte geblickt – von den Römern am Limes über die ersten fränkischen Siedler, die urkundliche Erwähnung im Jahr 1226, den Bau unserer Kirche und der ersten Schule bis hin zum Wandel der Landwirtschaft und dem Leben in der Neuzeit.
Jede Epoche hatte ihre eigenen Herausforderungen. Kröftel erlebte Grenzstreitigkeiten, Kriege, harte Winter, Hunger und Wiederaufbau. Doch unser Dorf hat all diese Zeiten überstanden. Nicht, weil es immer leicht war – sondern weil die Menschen zusammenstanden, Verantwortung übernahmen und ihre Heimat gemeinsam gestalteten.
Auch die jüngere Geschichte brachte viele Veränderungen mit sich. Am 31. Dezember 1971 wurde Kröftel im Zuge der hessischen Gebietsreform freiwillig Stadtteil der Stadt Idstein. Aus dem landwirtschaftlich geprägten Dorf entwickelte sich Schritt für Schritt eine moderne Wohngemeinde. Neue Vereine entstanden, die Infrastruktur wurde ausgebaut und das Dorf wuchs mit neuen Familien weiter. Trotz aller Veränderungen blieb eines stets erhalten: das starke Gemeinschaftsgefühl, das Kröftel seit Jahrhunderten auszeichnet.
Heute ist Kröftel weit mehr als ein Punkt auf der Landkarte. Es ist Heimat. Ein Ort, an dem Nachbarschaft gelebt wird, Vereine das Dorfleben prägen und Ehrenamt selbstverständlich ist. Hier kennt man sich, hilft sich und feiert gemeinsam – genau das macht unser Dorf so besonders.
Als die Maschinen nach Kröftel kamen
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre hielt auch in Kröftel langsam die Mechanisierung Einzug. 1958 wurde von Kröfteler Landwirten der erste Binder mit Traktor angeschafft, 1960 folgte ein Heuwender. Für viele Bauern bedeutete das: weniger Handarbeit, mehr Tempo – und ein Stück Zukunft.
Doch große Maschinen waren teuer. Deshalb schlossen sich 1965 mehrere Höfe zusammen und investierten gemeinsam in einen Maschinenpark mit Mähdrescher, Kartoffelernter und weiteren Geräten. Eine Entscheidung, die nicht nur die Arbeit erleichterte, sondern auch den Zusammenhalt im Dorf stärkte.
Wenn Erntezeit war, war ganz Kröftel auf den Beinen. Gearbeitet wurde oft bis tief in die Nacht – das Wetter gab den Takt vor, nicht die Uhr. Mit dem Bau der Maschinenhalle am Schloßborner Weg wurde dieser Wandel sichtbar: Aus harter Handarbeit wurde moderne Landwirtschaft – aber das Miteinander blieb.
1914–1918 & 1939–1945 – Die Weltkriege und Kröftel
Die beiden Weltkriege gingen auch an Kröftel nicht spurlos vorbei. Mit dem Ausbruch des Erster Weltkrieg im Jahr 1914 und später des Zweiter Weltkrieg wurden viele Männer aus dem Dorf zum Militärdienst eingezogen. Familien wurden getrennt, Sorge und Ungewissheit bestimmten den Alltag.
Nicht alle kehrten zurück. Die Gefallenen und Vermissten hinterließen tiefe Lücken im Dorf und in den Familien – Spuren, die noch lange nach Kriegsende sichtbar und spürbar blieben.
Auch die Menschen in Kröftel mussten Entbehrungen, harte Arbeit und schwierige Zeiten bewältigen. Frauen, ältere Menschen und Jugendliche hielten während der Kriegsjahre Höfe, Familien und das Dorfleben aufrecht.
Im Frühjahr 1945 erreichte der Krieg schließlich auch den Taunus. Mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen endete die Zeit des Krieges und des Nationalsozialismus auch in Kröftel.
Der Volkstrauertag erinnert bis heute deutschlandweit an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – an Gefallene, Vermisste und alle Menschen, die durch Krieg ihr Leben verloren haben.
1866 – Ein bewegtes Jahr für Europa
Das Jahr 1866 ging mit dem Deutsche Krieg von 1866 in die Geschichte ein. Preußen und Österreich kämpften um die Vorherrschaft – mit großen Auswirkungen auch für unsere Region. Und Kröftel?
Unser Dorf blieb von den direkten Schrecken des Krieges verschont. Nur einmal, am 18. September, wurden 40 Dragoner für eine Nacht einquartiert. Sie wurden herzlich aufgenommen und freundlich bewirtet – so sehr, dass sie ihren kurzen Aufenthalt sogar bedauerten.
Während in manchen Nachbarorten Ablehnung gegenüber Preußen herrschte, sah man in Kröftel den preußischen Sieg überwiegend positiv. Die Eingliederung Nassaus wurde hier mit Zustimmung aufgenommen.
Der Frieden wurde schließlich auch im Ort gefeiert: Am 10. November 1866 mit einer Ansprache, Gesang und Gebet in der Schule.
Schule in Kröftel
Eine eigene Schule hat Kröftel noch gar nicht so lange, wie man vielleicht denkt. Noch bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts mussten die Kinder den beschwerlichen Weg nach Oberrod auf sich nehmen, um dort unterrichtet zu werden. Erst 1842 entstand im Dorf der gemeinsame Wunsch, ein eigenes Schulhaus zu errichten.
Bereits 1843 wurde das Gebäude gebaut – und am 12. Mai 1844 feierlich eingeweiht. Mit Lehrer Wilhelm Roth begann damit ein neues Kapitel für Kröftel. Im ersten Jahr lernten hier 27 Kinder in vier Klassen, darunter acht neu aufgenommene Schülerinnen und Schüler.
Alltag unter klaren Regeln – Kröftel im 18. Jahrhundert
Nach den schweren Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts kehrte im 18. Jahrhundert langsam wieder Stabilität in Kröftel ein. Das Dorf wuchs vorsichtig, Felder wurden erneut bestellt, Höfe aufgebaut, und der Alltag folgte festen Regeln. Freiheit, wie wir sie heute kennen, gab es kaum – dafür Ordnung, Pflichten und ein klar strukturiertes Zusammenleben.
Arbeit bestimmte das Leben von früh bis spät. Wer seinen Pflichten nicht nachkam, wurde ermahnt oder bestraft. Kirche und Obrigkeit prägten den Rhythmus der Woche, des Jahres und oft auch des ganzen Lebens. Doch genau diese Ordnung brachte Sicherheit in einer Zeit ohne soziale Absicherung.
Kröftel lernte in diesen Jahren, was es heißt, Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Zukunft zu fassen – langsam, bodenständig und gemeinsam.
Harte Winter, schwere Zeiten – und der Zusammenhalt, der Kröftel rettete
Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges lag Kröftel lange in Trümmern. Die alte Kirche war abgebrannt, Häuser zerstört, Felder verwüstet, und viele Familien hatten das Dorf verlassen. Bis Ende des 17. Jahrhunderts kämpften die verbliebenen Bewohnerinnen und Bewohner mit Entbehrung, Hunger und den bitterkalten Wintern, die das Leben immer wieder auf die Probe stellten.
Gerade in dieser Zeit zeigte sich, was Dorf wirklich bedeutete. Man teilte Nahrung, half beim Wiederaufbau, kümmerte sich um Kranke und Alte. Nachbarn rückten zusammen – nicht aus Romantik, sondern aus Notwendigkeit. Ohne dieses Füreinander hätte Kröftel diese Jahre nicht überstanden.
Aus diesen harten Wintern stammt ein Grundgefühl, das unser Dorf bis heute prägt: Zusammenhalt ist keine schöne Idee – er ist gelebte Erfahrung.
Ein Licht in Kröftel – seit über 300 Jahren
Wenn im Winter die Tage kurz und die Nächte lang werden, leuchtet in Kröftel ein ganz besonderes Licht: das unserer Kirche.
Sie wurde im Jahr 1703 erbaut – aus Holz, Stein und ganz viel Glauben. Seitdem steht sie im Herzen unseres Dorfes, als Ort der Besinnung, der Begegnung und der Hoffnung.
Ob früher beim Schein von Kerzen oder heute im warmen Glanz der Lichterkette am Weihnachtsbaum – rund um die Kirche finden die Menschen in Kröftel seit Jahrhunderten zusammen.
Heute wie damals gilt: Wenn draußen Kälte und Dunkelheit herrschen, wärmt Gemeinschaft das Herz.
Kröftel im Streit der Grafen – und wie daraus endlich Ruhe wurde
Im 16. Jahrhundert war Kröftel nicht nur ein friedliches Dorf im Taunus – es war heiß umkämpftes Grenzgebiet.
Zwischen Nassau-Idstein und den Grafen von Stolberg entbrannten handfeste Streitigkeiten: um Felder, Wälder und sogar darum, wer das Gericht in Schloßborn besuchen durfte.
Erst 1581 kam Frieden auf, als Nassau-Idstein endgültig die Herrschaft übernahm – und Kröftel nach Jahrhunderten der Auseinandersetzungen endlich zur Ruhe kam.
Heute, über 400 Jahre später, halten wir lieber zusammen.
Kröftel im Mittelalter – erste Urkunde um 1226
Im Jahr 1226 taucht unser Dorf erstmals eindeutig in einer Urkunde auf: „Cruftelo“.
Damals verpfändete Gottfried II. von Eppstein Einkünfte in Kröftel an Konrad von Hattstein. Schon damals ging es um Abgaben – Hafer, Zins und Rechte am Land.
Kröftel war Grenzort, um den sich Adelsgeschlechter stritten – und doch wuchs hier eine Gemeinschaft, die wir bis heute Heimat nennen.
Kröftel zur Römerzeit – als Heimat noch Grenzland war
Im 7. und 8. Jahrhundert kamen die Franken ins Tal: Sie verdrängten die Römer, brachten das Christentum und gründeten erste Höfe. Wahrscheinlich suchten jüngere Familien aus Kriftel neues Land – und fanden hier ihre Heimat. So beginnt die Geschichte unseres Dorfes.
Kröftel zur Römerzeit – als Heimat noch Grenzland war
Schon vor 2000 Jahren war das Kröfteler Tal kein unbekannter Fleck: Die Römer rodeten den Wald, um freien Blick von ihren Grenzwall – den Limes – zu haben.
Wo heute unsere Heimat liegt, patrouillierten einst Wachtposten. Sie ahnten nicht, dass sie den Boden für ein Dorf bereiteten, das 2026 ganze 800 Jahre alt wird.
MACH MIT - FÜR EIN UNVERGESSLICHES JUBILÄUM!
Du möchtest dich einbringen?
Ob kreative Ideen, helfende Hände, handwerkliches Geschick, Sachspenden, kulturelle Beiträge, Zeit, Organisationstalent oder einfach Unterstützung jeglicher Art – wir freuen uns über jede Form der Mithilfe!
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Gemeinsam machen wir die 800-Jahr-Feier zu einem echten Highlight für unser Dorf!
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